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Chronisch Schizophrene verfügen über eine Vielzahl von Techniken, die genau darauf abzielen, den therapeutischen Enthusiasmus fast jedes Teams innerhalb kurzer Zeit zu dämpfen oder zu ersticken. Indem er diese Techniken anwendet, kann der Patient seine Privilegien aufrechterhalten, auf seiner Eigenart bestehen und vermeiden, dass er mit Genesung und Vorbereitung auf die Entlassung belästigt wird. Es ist sehr schwierig, therapeutischen
Eifer längerfristig zu bewahren, wenn fast jede hilfreiche oder freundliche
Geste zurückgewiesen, ignoriert oder herabgewürdigt wird. Die Patienten
scheinen Meister des Widerstandes und der Vernichtung zu sein. Wenn Mitglieder
des Teams versuchen, sie aus ihrer Apathie herauszureissen, ihr verqueres
Verhalten zu korrigieren oder sie für eine konstruktive Aufgabe zu
interessieren, reagieren sie, indem sie das Angebot hartnäckig ignorieren,
fluchen, spucken, treten, drohen oder sogar handgreiflich gegen das Team werden. Wenn das Team so wenig positive Rückmeldung oder Dankbarkeit von den Patienten bekommt, reagiert es gewöhnlich damit, dass sein therapeutisches Interesse abflaut oder ganz verloren geht. Wenn Patienten jedes soziale Entgegenkommen, jede Höflichkeit, jeden Anstand verweigern, dann ist viorauszusehen, dass sich die Hilfsbereitschaft des Teams und seine Sorge um den Patienten allmählich in Frustration und Apathie verwandeln. Bei dem Versuch, diese Verhaltensweisen zu interpretieren, wächst bei uns die Überzeugung, dass es das oberste Ziel der Patienten ist, Therapie-Bestrebungen zu entmutigen: Sie sind sich vollkommen im klaren darüber, dass sie beim Verlassen der Klinik viele Privilegien zurücklassen müssen. Sie scheinen ständig zu signalisieren: "Hau ab und laß mich in Ruhe", oder " Wenn du mit mir Verbindung aufnehmen willst, dann aber nur zu meinen Bedingungen!". Weiter unter "Rituale"
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