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Provokative Therapie Zusammenfassung
Aufgrund klinischer Erfahrung sind wir zu der Überzeugung gekommen, daß chronische Patienten alles andere als fragile, hilflose Leute sind. In Wahrheit sind sie recht erfinderisch in der Anwendung eines stattlichen Aufgebots an kontratherapeutischen Waffen oder Taktiken, die auf höchst wirksame Weise ihr Ziel erreichen - nämlich fortgesetzte Hospitalisierung. Wir haben in diesem Artikel viele dieser Waffen beschrieben. Eines der Hauptprobleme bei der Etablierung und Erhaltung eines intensiven, engagierten Therapieprogramms für diese Patienten liegt in der Reaktion des Klinkpersonals auf die Taktiken der Patienten ( das Syndrom der "chronischen Teamophrenie" ). Solange dieses Teamverhalten nicht verhindert werden kann, ist es unwahrscheinlich, daß irgendein Behandlungsprogramm sich als wirksam erweisen wird. Ausgehend von dem Grundsatz, daß Patienten als für ihr Verhalten verantwortlich betrachtet werden müssen, haben wir eine Reihe von Prinzipien vorgestellt, die für die Behandlung und Rehabilitation chronisch Schizophrener entscheidend zu sein scheinen. Die dargestellten Behandlungsprinzipien werfen eine Reihe ernster ethischer Fragen auf, die in diesem Artikel ebenfalls diskutiert werden.
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Informationen erhalten Sie beim D.I.P., "Deutsches Institut für
Provokative Therapie"
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